Das 270 lagige Jagdmesser aus Rosendamast besitzt eine Schneidlage aus 1.2767. Der Griff besteht aus Rothirschgeweih. Das komplette Design ist nach der Skizze des Kunden gefertigt. Auch die etwas ungewöhnlich aussehenden Freisparungen im Bereich der Schmiedesiegel, sind so gewünscht worden.
Dieses einzigartige Stück war eines der aufwändigsten Arbeiten in meiner bisherigen Messerschmiedezeit.
Die Klinge besteht aus einer abgewandten Form des Rosendamastes. Die Parierstange und die Abschlussplatte wurde ebenfalls aus Damast geschmiedet. Hierbei handelt es sich jeweils um einen Lagendamast.
Eine große Besonderheit der Abschlussplatte ist, dass diese dem sogenannten "Perlon" des Hirschhorngriffs in seiner Form folgend ist. Die Anpassungsarbeiten hierbei sind mit enormen Aufwand verbunden. Als "I-Tüpfelchen" wurde selbst der Schraubenkopf aus Damast hergestellt. Die durchgehende Angel des Messers wurde damit verschraubt und fest verklebt. Der Arbeitsaufwand dieser Klinge ist im Nachhinein nicht mehr ganz nachvollziehbar, da sich die Herstellung über mehrere Etappen gezogen hat.
Dieser exquisite Hirschfänger wurde als großer Bruder des obrigen Messers hergestellt. Die Machart ist nahezu identisch gehalten. Auch hier folgt die Abschlussplatte wieder dem Perlon des Horns und Parier und Abschlussplatte sind auch hier aus Damast gefertigt. Ebenso wie der Schraubenkopf.
Der große Unterschied ist jedoch, dass es sich hier um eine zweischneidige Klinge handelt, die ein waidmanngerechtes Abfangen des Wilds erleichtert. Wie die Bilder zeigen, hat es sich bereits bewährt.
Das Damastmuster ist ein sogenannter "Wilder Damast"